erste Versuche mit Bronze und Kupfer

Allgemeine Fragen zu Clay aus Kupfer, Bronze, Silber & Gold
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frei
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erste Versuche mit Bronze und Kupfer

#1

Beitrag von frei » 19.09.2017, 10:06

Hallo!

Nach einem Jahr Erfahrung mit Artclay Silber starte ich jetzt erstmals Versuche mit Bronze und Kupfer. Dazu habe ich mehrere Produkte gekauft, um sie zu testen.
Derzeit habe ich Artclay Copper da und BRONZclay - von dem ich nicht weiss, welcher Hersteller es ist. Da ich schon sehr viel zu dem Thema gelesen habe (und mir dabei immer dümmer vorkomme ;-) ), möchte ich euch fragen, ob ihr mir sagen könnt:

Von welchem Hersteller ist BRONZClay http://www.creativeglassshop.eu/product ... -100g.html ? Bei Prometheus steht doch Prometheus drauf?
Ich kann natürlich dort nachfragen, wo ich es gekauft habe, aber da ich ja noch mehr Fragen hab, zuerst hier!

Was soll ich grundsätzlich noch bei der Verarbeitung von Kupfer - und Bronze beachten ? Trocknen im Ofen bei 90 Grad ist okay? Zum Brennen stelle ich dann extra Fragen ein, theoretisch ist es mir klar ;-).

PS: falls ich jetzt im falschen Unterforum bin, bitte verschieben!

lg
Heidrun

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#2

Beitrag von Blackworx » 20.09.2017, 12:09

Hallo Heidrun,

Bronzclay ist ein amerikanischer Bronzeclay. Wenn mich nicht alles täuscht ist er von Metal Adventures, wie es im Bild zu sehen ist.

Was muss man grundsätzlich beachten? Zuerst verwende getrennte Werkzeuge zu Silberclay, eigene Schleifschwämme und Bürsten für Bronze.

Ja, und dann für das Trocknen und Brennen bitte die Angaben der Hersteller beachten.

Denn es gibt Bronzeclays, die in Brennkohle gebrannt werden müssen (2 Stufen), andere müssen das nicht, können es aber. Und auch beim Trocknen unterscheiden sich die Empfehlungen der Hersteller: An der Luft oder auch im Ofen. Bitte schau das einfach immer selbst nach. Wichtig ist immer, das es vollständig getrocknet ist!

Gruß,
Blackworx

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#3

Beitrag von frei » 20.09.2017, 12:17

Danke!

Im Nachhinein komm ich mir manchmal etwas dumm vor und denk mir : da hättest auch selbst draufkommen können :mrgreen:
Aber vielleicht hift es auch anderen Neulingen.....

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#4

Beitrag von Blackworx » 20.09.2017, 12:23

Kein Problem. Denn genau solche Fragen stellen sich wirklich viele Anfänger! Und jemand der länger mit dem Produkt arbeitet kommt nicht darauf, dass es diese Frage gibt. Und wenn neue Leute dann über googel zu uns in das Forum finden ist das wieder gut für uns. :)

Gruß,

Blackworx

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#5

Beitrag von Silberfrau » 20.09.2017, 12:49

Die getrennten Werkzeugsätze sind wirklich sinnvoll, ein Fitzel Bronze oder Kupferclay kann dir ein ganzes Silberschmuckstück versauen. Andersrum ist es vielleicht weniger dramatisch, aber auch nicht schön.
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#6

Beitrag von frei » 20.09.2017, 13:16

Dann werde ich da noch genauer sein - Schleifschwämmchen, Pinsel, Behälter für Schleifstaub und Wasser, Unterlage hab ich natürlich schon extra- aber ich werde mir wohl einfach eine Box mit Allem für jede Art richten, Cutter, Roller, Distanzhalter......und vielleicht mal meine Werkstatt auf-und umräumen :roll:

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#7

Beitrag von Silberfrau » 20.09.2017, 14:12

Alternative wäre, alles immer akribisch zu reinigen, wenn man da genügend konsequent ist.
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#8

Beitrag von frei » 20.09.2017, 15:19

Entweder man lebt oder man ist konsequent :mrgreen:

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#9

Beitrag von frei » 12.10.2017, 13:28

Mein erster Versuch mit Bronze begeistert mich nicht sonderlich. Probiert habe ich "BronzClay", ein amerikanisches Erzeugnis.
Die Verarbeitung war okay, aber 2 der 3 Stücke haben Blasen an der Rückseite gebildet (es wurde ganz sicher genug getrocknet) ? Die Farbe ist auch nicht der Hit - eher etwas kupfrig.....
Und ich finde den Schrumpf erschreckend gross!

Die lange Brennzeit - nach Angabe auf der Packung dauerte es fast 11 Stunden - fördert auch nicht unbedingt die Freude dran.....

Auch hier werde ich noch Clay eines anderen Herstellers testen.

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#10

Beitrag von Silberfrau » 12.10.2017, 15:01

Bronzefarben der Clays die ich gesehen habe sind allgemein mehr rot als gelb, das ist normal.
Auch die frühen Silberclays hatten an die 30% Schrumpf. Für manche Sachen gar nicht schlecht, wenn eine Strukturvorlage nur in relativ grob hergestellt werden kann, z.B. Also z.B. hast du was aus der Natur, Borke z.B., aber deren Struktur ist zu grob für die kleinen Schmuckstücke. Dann kannst du einen Silikon- oder Fimoabdruck machen, in diesem das schrumpffreudige Material abformen und mit dem gebrannten Ergebnis eine 30% feinere Strukturmatte machen. Es gibt zwar auch ein Schrumpfalginat für diese Zwecke, das was ich hatte hat sich aber derb verzogen und keine feinen Oberflächenstrukturen wiedergegeben.
Auch die allerersten PMC Clays mussten so lange gebrannt werden. Ich denke halt, weil das Silber das teuerere Produkt ist, wurde daran auch mehr geforscht und verbessert?
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#11

Beitrag von frei » 12.10.2017, 16:46

Gut - einiges wird sich sicher durch das Wissen und Übung ausgleichen lassen! Ich werde nochl Produkten anderer Hersteller die Chance geben........

Bin ja nicht Eine, die schnell aufgibt :)

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#12

Beitrag von frei » 12.10.2017, 17:05

Im Übrigen war dein Beitrag der 1000ste hier im Forum :mrgreen:

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#13

Beitrag von Silberfrau » 12.10.2017, 20:22

Tatamm...

Und Danke
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